Freitag, Mai 23, 2008

Wien 2008, fünfter Tag

Schönbrunner Tag. Die Schlossanlage von Schönbrunn ist so weitläufig (und wir mittlerweile so abgekämpft), dass wir den ganzen Tag eingeplant haben. Wir fahren also mit der U-Bahn quer durch Wien, kämpfen uns durch Horden wild knipsender Amerikaner, Russen und Japaner und stellen fest, dass Sanssouci ein Fliegen dreck dagegen ist. Die gewaltige Anlage ist, wenn und überhaupt, eher mit Nymphenburg zu vergleichen.
Schönbrunn
Schönbrunn 2
Gleich zu Beginn tapern wir zielgerichtet durch die Parkanlage zur Gloriette, dem Aussichtspunkt am anderen Ende des Geländes. Dort stellen wir fest, dass das gewünschte Kombiticket natürlich nur unten am Schloss zu haben ist. Großartig, also wieder runter.
Schönbrunn 3
Das Ticket enthält wieder einen Haufen für mich hochinteressanter Abteilungen: die kaiserlichen Gemächer (sieht genauso aus wie in der Hofburg), der Kronprinz-Rudolf-Garten (kein Wunder, dass der es nicht weiter als bis zum Kronprinz gebracht hat) und das Labyrinth (ok, das wäre ganz nett gewesen – ohne die schreienden Kindermassen) und die Hofbäckerei (hier traf allerdings der begriff für die englischsprachigen Besucher – Strudelshow – eher zu). Wir kommen leider erst 5 Minuten nach Beginn der Show rein, da hat der Meister bereits den Strudel fertig und verabschiedet sich. Wenigstens haben wir von einem demotivierten Mitarbeiter noch ein Stück Probierstrudel in die Hand gedrückt bekommen.
Labyrinth Schönbrunn
Der Tag ist allerdings noch lange nicht zu Ende. Wunden Fußes schleppen wir uns noch zum Naschmarkt, einem durchaus beeindruckenden Markt, auf dem alle möglichen und unmöglichen Viktualien feilgeboten werden. Ich habe beispielsweise noch nie vorher von einer Jackfrucht gehört. Direkt am Ende des Naschmarktes befindet sich der Karlsplatz, den wir ja schon von der Kanal-Tour her kennen.
Karlskirche
Diesmal steht aber die namensgebende Karlskirche auf dem Programm. Mit den minarettähnlichen Säulen und dem Bassin auf dem Vorplatz würde man sie eigentlich viel weiter südlich vermuten.
Und die Abzocke geht weiter: Auf die Frage, warum wir keinen Audioguide bekämen, erhalten wir die Antwort, man mache in einer halben Stunde zu , das lohne sich folglich nicht mehr.
Karlskirche Kuppel
Egal, hier geht’s eher ums Gucken. Mitten in der Kirche ist ein Lift aufgebaut, der uns in die Kuppel hinaufträgt, von dort können wir dann auf einem wackeligen Gerüst noch weiter in die Kuppelspitze hinaufklettern. Mich fasziniert vor allem der Warnhinweis auf „max. 10 Personen!“, während mindestens 20 auf dem Gerüst herumturnen. Tolle Sicht, aber leider sind die Fenster zur Taubenabwehr vergittert.
Sezession
Auf dem Weg zur U-Bahn-Station kommen wir noch an der Secession vorbei, aber der „goldene Krauthappel“ macht leider gerade dicht.
Abendessen…aber wo? Wir irren einen ganze Weile hin und her, verwirrt von nicht auffindbaren Straßen und mittlerweile geschlossenen Lokalen, bis wir mangels weiterer Nerven im Eszterhazy einkehren. Die Bedienung macht zwar einen etwas schnippischen Eindruck, aber das typische Heurigen-Essen und der frische Wein gleichen das aus. Schade, morgen geht’s wieder heim.

Donnerstag, Mai 22, 2008

Wien 2008, vierter Tag

Sisi-Tag. Nachdem wir uns durch eine gewaltige Happy-Kadaver-Prozession gekämpft haben, geht es in die Hofburg, das Tafelsilbermuseum, die kaiserlichen Apartements und das Sisi-Museum abhaken.
Fromleichnamsprozession
In meinen Augen genau so spannend, wie es sich anhört. Aber man muss ja eingestehen, – vor allem angesichts des k.u.k. Tafelsilbers – dass man damals durchaus schon zu leben wusste.
Silberkammer
Aber des Kitsches ist dies noch nicht genug. Wir machen allen Ernstes eine Fiaker-Fahrt.
Fiaker
Und ich muss zugeben, dass diese Art der Fortbewegung durchaus ihre Reize hat. Mit bedächtiger sightseeingtauglicher Geschwindigkeit ohne Dach durch die Gassen zu zuckeln bietet viel mehr als jede klassische Stadtrundfahrt je könnte. Nur teuer isses…
Und wo wir gerade auf der Ecke sind, steigen wir auch mal hinab in die Kapuzinergruft. Hier ruhen seit Jahrhunderten die sterblichen Überreste (oder Teile davon) der österreichischen Monarchien – was dann, wie im Falle von Maria Theresia nebst Gemahl, schon mal zu Särgen von Kleinwagenformat führen kann. Sehr morbide Stimmung, zumal der letzte Neuzugang gerade mal seit einem Jahr sein restliches Dasein hier fristet.
Obgleich mittlerweile die Füße glühen, ist der heutige Plan noch lange nicht abgearbeitet. Schließlich waren wir noch nicht auf dem Prater. Mangels Lust und Fußstärke beschränken wir uns auf eine kleine Runde über den Wurstelprater (die Volksfestecke), natürlich den Besuch beim Calafati und eine Fahrt mit dem legendären Riesenrad, das schon seit 1897 da rumsteht.
Calafati
Prater Riesenrad
Großartig…wir dürfen uns den „Waggon“ mit einer deutschen Rentnerreisetruppe teilen, die ich nur unter Verwendung meines bedrohlichsten Tonfalles daran hindern kann, die Fenster zu verrammeln. Denn Zugluft scheint ab einem gewissen Alter unweigerlich tödlich zu sein.
Die Sicht ist gut, die Fahrt leidlich lang und wir machen uns auf den Weg zurück ins Hotel. Vorher kämpfen wir uns allerdings noch durch den scheinbar einzig geöffneten upermarkt Wiens (es ist ja Feiertag), aus dem zwielichtige Gestalten kistenweise Bier schleppen.
Stopover im Hotel, warme und unempfindliche Klamotten anlegen, denn wir wllen noch unter die Erde. Als wir jedoch an der Dritte-Mann-Tour ankommen, ist die 18:00-Tour bereits ausgebucht, man könne uns allenfalls noch Plätze um 21:00 anbieten. Kein Problem, so können wir wenigsten noch die (vorsorglich im Hotel gelassene) Kamera holen und einen Happen essen. Und wo wäre es stilechter als im „Wienerwald“? Ja, sorry, muss sein. Und ist im Wiener Vergleich auch ausgesprochen günstig.
21:00. Ab in den Kanal. Wir werden vorgewarnt: Die Schulklasse vor uns hat nach 10 Minuten ob des Gestankes den Rückzug angetreten.
Auch wir landen in einer Gruppe kreischender Teenies, die sich jedoch als geruchsfest entpuppen.
Wiener Kanalisation
Und so schlimm stinkt es auch nicht. Da habe ich in einigen Kellern Schlimmeres erschnuppert. Leider hat die Tour nur drei Stationen und so sind wir nach einer halben Stunde wieder an der frischen Luft.
MuQua
Zu früh, um ins Bett zu gehen. Also noch auf einen Drink ins hippe Museumsquartier. Kirsten Mai Tai, Jochen Tequila Sunrise. Das bunte Treiben auf sich wirken lassen.
Um 24:00 macht die Bar dicht und wir uns gezwungenermaßen auf den Rückweg ins nahe Hotel.

Mittwoch, Mai 21, 2008

Wien 2008, dritter Tag

Stiegentag. Kick-off gegen zehn. Eigentlich will ich in der Lobby noch meine E-Mails checken, aber so ein verzogenes Gör zieht es vor, am einzig akzeptablen Rechner gelangweilt bunte Kugeln anzuklicken.
Steffl von innen
Wir machen da weiter, wo wir gestern aufgehört haben: am Steffl. Tollerweise ist heute scheinbar „Ausflugstag für Schüler mit ADS“. Teilweise ist es außerhalb der Kirche leiser als drinnen. Im zweiten Anlauf fahren wir mit dem Lift in den Nordturm hinauf.
Mosaikdach Stephansdom
Toller Blick, Regen, große Glocke, Gitterroststiegen: nix für Christoph und Dennis.
Was für Dennis...
Derart motiviert machen wir uns optimistisch an den Treppenaufstieg in den Südturm. Aaargh! 343 Stufen klingen nicht wirklich viel – es sei denn, man muss sie hinaufsteigen. Völlig erschöpft öffnen wir die Tür am Ende des Aufstiegs – und stehen in einem Souvenirladen. Großartig. Der blick ist nur minimal besser, wir aber zigmal geschaffter. Die Gruftführung sparen wir uns.
Cafè Central
Gegen Mittag kehren wir im Café Central ein (bzw. wie wir später fesstellen dessen kleinerer Filiale). Hier gibt es das klassische Kaffeehausgedeck mit dem Wasserglas. Bei der Café-Central-Torte verzweifle ich allerdings fast. Der Schokoladenpanzer über der Füllung ist so dick, dass man ihn mit der Gabel nicht knacken kann, ohne die Torte zu plätten. Nach mehreren Versuchen landet die Torte verkehrt herum auf dem Teller und siehe da: es geht!
Nachmittagsprogramm: Naturhistorisches Museum.
NHM 1
Grandios. Zwar bieten die Sammlungen nichts wirklich neues, aber dafür fasziniert die herrlich altmodische Präsentation in dem reich ausgestatteten Zwillingsbau zum Kulturhistorischen. Und lernen tut man was: die Knoblauchkröte war Froschlurch des Jahres 2007 (bleibt die brennende Frage: Wer ist dieses Jahr dran? Nachtrag: der Laubfrosch – wer auch sonst)
NHM 2
Gekrönt wird der Museumsbesuch buchstäblich durch die Führung über das Dach. Ein toller Blick über Wien und gleichzeitig eininteressanter Einblick hinter die Kulissen des NHM. Leider ist die Archivführung durch den Tiefspeicher (4 Stockwerke voller Exponate, 90% der Sammlungen) in zwei Tagen schon ausgebucht.
Wiens zweitgrößter Friedhof 2
Die Zeit nach der Führung reicht gerade noch für einen kurzen Abstecher ins Hotel, bevor wir wieder losmüssen. Per U-Bahn geht’s in die Einkaufs- und Freizeitpassage Millenium City, wo Österreichs größte Leinwand mit der Indy IV-Vorpremiere in digitaler Projektion auf uns wartet.
Nach dem mediokren Film gibt’s noch eine schnelle Portion Bratnudeln und ab ins Bett.

Dienstag, Mai 20, 2008

Wien 2008, zweiter Tag

Kulturtag. Wir beginnen mit einem beschwingten Frühstück (wow, so einen Kaffeevollautomaten will ich auch!).
Regenschirm gezückt und hinüber zum Völkerkundemuseum, dort ist Tutanchamun-Ausstellung. Sehr informativ, sehr atmosphärisch aufgebaut – und alles Originale aus dem Carter-Fund. Beeindruckend!
Buchhalter mit lustigen Namen
Danach kreuzen wir lediglich die Straße und landen im kulturhistorischen Museum. Ich mache mir anfangs etwas Sorgen über das Langeweile-Potenzial des KHM, aber diese opulente Sammlung im noch opulenteren Semper/Hasenauer-Bau ist atemberaubend. Vor allem die Gemäldesammlung haut mich immer wieder auf den Hocker – ja, auf, denn viele Werke entfalten ihr Wirkung erst vollends, wenn man sich für die Betrachtung Zeit nimmt. Außerdem tun mir langsam die Füße weh.
KHM Kaisertreppe
Nach insgesamt fast sechs Stunden Museum nonstop glühen die Schuhe – Zeit für ein Kaffeehaus. Kalorien egal, die haben wir schon im Voraus verlaufen und geistig verbrannt.
Jetzt nur noch fix einkaufen und dann wollen wir noch die „Dritte-Mann“-Kanaltour machen. Fix einkaufen wird aber nix – ich kaufe zwei Hemden und als wir endlich am Hotel ankommen, ist es schon reichlich spät. Schnell die Tüten verstaune und wieder los. Ich gucke noch einmal auf den Plan und verharre: Kanaltouren nur Donnerstag bis Sonntag. Pfft, Luft ist raus.
Um den Abend nicht untätig zu verbringen, stiefeln wir trotzdem noch los in Richtung Staatsoper.
Steffl bei Nacht
Und hinter dieser versteckt sich – rein zufällig – auch der beste Käsekrainer-Stand Wiens. Derart gestärkt, schaffen wir es noch bis zum Stephansdom, doch dann wird der Regen zuviel und wir kehren um.

Montag, Mai 19, 2008

Wien 2008, erster Tag

Ging früh los. Nach gerade mal 2,5 Std. Schlaf klingelte der Wecker und um 3:15 sitzen wir auch schon im Flughafenbus. Check-in und Sicherheitskontrolle: nicht erwähnenswert.
Aber je näher der Flieger Wien kommt, desto schlechter wird das Wetter. In Wien regnet es dann in Strömen.
Ähnlich wie in München liegt auch der Wiener Airport außerhalb des Stadtgebietes. Aslo S.-Bahn rein, Wien Mitte umsteigen und dann von der U-Bahn-Station noch ein paar hundert Meter zum Hotel laufen. All das mit etwa 40 kg Gepäck. Natürlich sind wir zu früh, das Zimmer noch nicht bezugsfertig. Koffer abgestellt und wieder losgestiefelt, ziellose Runde durch den verregneten Wiener Kern. Frühstück im ersten auffindbaren Kaffeehaus. Aber schon hier stellt man fest, dass das Fach „Lustlos gucken und herummuffeln“ einen beträchtlichen Teil der österreichischen Service-Ausbildung stellt.
Danach – hui! – Straßenbahnfahren! Und zwar eine Station, dann steht die Bahn auch wieder. Technische Schwierigkeiten.
Neue Burg (Hofburg)
Egal, laufen wir halt. Parlament, Hofburg und wieder in eine Straßenbahn. Schon ziemlich fußlahm lassen wir uns einmal um den Wiener Ring kutschieren – und schaffen es tatsächlich beide einzuschlafen.
Die Zeit neigt sich 14:00 zu, wir wollen nur noch schnell einen Supermarkt finden, da wir nix mehr zu trinken haben.
Ah, ein Billa! Der österreichische Supermarkt mit der sich drehenden, geknitterten Plastiktüte fällt in ländlichen Gegenden meist durch eine gewagte Architektur auf. Hier, auf Stadtniveau, wirkt es eher wie Schlecker in gelb. Aber dennoch wird deutlich, dass auch hier eine deutlich größere Auswahl als in Deutschland herrscht. Lauter lustige Geschmacksrichtungen…
Auf dem Rückweg ins Hotel finden wir zufällig auch die Mariahilfer Straße, ein kilometerlanges modernes Einkaufsmekka.
Mariahilfer Straße
Doch zuerst ist das Hotel dran. Sauber, modern, unkonventionell.
Nach dem Ausräumen der Koffer und einem kurzen Frischmachen (stelle fest: Knopf am Hemd abgerissen) kehren wir noch einmal auf die Mariahilfer Straße zum Shoppen zurück. Abendessen gibt es dann im „Hoofbräu“. Der äußerst ungeschickte Kellner schafft es zwar, zwischen Geschirr- und Essigflaschenrunterwerfen auch noch die flaschen Beilagen zu bringen, aber egal, schmeckt trotzdem.
Zurück im Hotel fallen wir vollkommen platt ins Bett.

Freitag, März 07, 2008

Chamrousse 08, siebter Tag

Nee, ist eigentlich gelogen. Da der siebte Tag mehr oder weniger nur aus stressigem Packen, stressiger Fahrt und stressigem Nach-Hause-kommen-und-gleich-wieder-in-die-Schule-gehen bestand, kommen hier noch ein paar schöne Panoramen
Panorama Gipfel
Panorama Appartement Tag
Panorama Alpenglühen

Donnerstag, März 06, 2008

Chamrousse 08, sechster Tag

DSC00323Die beiden waren erst gegen 02:00 Uhr wieder da. Hackebreit. Lars machte sich noch über die Reste von Pesto und Crêpes her, während Patrick kichernd in der Ecke stand. Solange, bis Nils von seiner Schlafstatt aus ein Machtwort ("Geht's noch?!?") sprach.
Heute morgen ist Ausschlafen angesagt. Lediglich Daniela, die wie immer früh auf die Piste will, und Lars, der sich abends in der "Disco" mit einem Skilehrer zur Wettfahrt verabredet hatte, tanzen aus der Langschläferreihe.
DSC00322Mit einem gemächlichen Frühstück im Magen treten Janina, Patrick und ich den Weg zu unserer Hauspiste an. Nils hat immer noch Probleme mit dem Knie, Sabrina laboriert an ihrem Handgelenk.
Premiere: ich habe die Abfahrt tatsächlich ohne Sturz geschafft…naja…fast. Beim Abschnallen des Boards im Tal rutscht mir selbiges weg, verdreht auch mein Knie, wirft mich auf den Rücken und schliddert zu allem Überfluss auch noch gegen eine Skilehrerin.
DSC00329Gegen Nachmittag planen wir eigentlich noch mal eine Fahrt nach Grenoble runter. Nils will nur noch mal kurz beim Arzt reingucken, weil sein Knie mittlerweile recht angeschwollen ist.
Ergebnis: Meniskusprellung, Bänderdehnung, Blut und Wasser im Knie sowie eine Rechnung über 210 Euro für Diagnose, Röntgenbilder, Schiene und Medikamente.
Fahren aber trotzdem nach Grenoble, diesmal zum Géant-Supermarkt. Und wieder kaufen wir jede Menge lustiges Zeugs.
Für den Abend haben wir bereits Anfang der Woche bei unserer Steakorgie einen Tisch fürs Raclette bestellt.
IMG_0402Eine tödliche Völlerei. Zwei fette Teller, vollgepackt mit Fleisch & Fisch, dazu Kartoffeln und Käse satt, Wein und Wasser. Zum Runterspülen noch Wein und Kurze.
Heute abend sind Janina und Daniela mit "Disco" dran. Im örtlichen Zappelschuppen ist "Aprés-Ski-Party" angekündigt, von außen sieht es eher nach Totentanz aus.
Sabrina und ich düsen noch mal los, um Bilder vom nächtlich erleuchteten Grenoble zu machen.
Morgen geht es wieder heimwärts…

Mittwoch, März 05, 2008

Chamrousse 08, fünfter Tag

DSC00321Der Knoten ist geplatzt! Heute morgen meistern wir die grüne Piste mehr oder weniger zweimal (ich mehr, Sabrina weniger). Abgesehen von zwei heftigen Gravitationsattacken geht es auch recht glimpflich ab. Einmal zieht es mir aus dem Stand das Board nach vorne weg, ich hänge einen Moment in der Luft und falle dann äußerst schmerzhaft und spektakulär auf den Rücken; beim zweiten Mal versiebe ich das Bremsen und lande empfindlich mit dem Schienbein auf der Bindung.
IMG_0383Nils hat es mittlerweile auf dem Lift das Knie verdreht und der Nachmittag wird gemütlich eingeleitet. Ich kann endlich mein Buch fertiglesen.
Etwas später fahren Patrick und ich mit dem Bus nach Chamrousse 1650. Die Busfahrer sind übrigens – wohl auch wegen der Spikereifen – völlig schmerzfrei und überholen durchaus auch mal auf den Serpentinen.
Eigentlich wollen wir in 1650 Lebensmittel und Schuhe kaufen. Einen Supermarkt gibt es nicht und die Schuhe sind zu klein.
IMG_0385Letztendlich kaufen wir im Laden um die Ecke Crêpe-Fertigmischung. Äußerst sättigend, wenn auch nicht problemlos zu verarbeiten.
Während Janina, Sabrina, Nils und ich uns noch einige Longdrinks verpassen und über Familie diskutieren, verschwinden Patrick und Lars in Richtung "k-dox", der örtlichen Bar Schrägstrich Disco.
Bis jetzt sind sie noch nicht wieder da…

Dienstag, März 04, 2008

Chamrousse 08, vierter Tag

DSC00320Sollte der Knoten geplatzt sein? Als wir heute morgen – mit 15 Minuten Verspätung – an der Skischule erscheinen, ist niemand zu sehen. Das liegt unter anderem an den tiefliegenden Wolken. Aber auch beim näheren Hinsehen erblicken wir nur zwei der Engländer aus unserem Kurs. Sie sind wie wir zu spät gekommen und Dudu (der Snowboardlehrer) scheinbar vorher schon abgerückt.
Mangels sinniger Alternativen fahren Janina, Sabrina und ich dann mit dem Rolltreppenlift auf den Hügel hoch – was sich als richtige Wahl entpuppt.
Ohne die lauernden Blicke eines Lehrers oder anderer Schüler funktioniert die Boarderei plötzlich besser denn je. Hinzu kommt noch perfektes Wetter mit Sonnenschein und Temperaturen deutlich unter Null.
Nachdem wir per Board und eigenen Füßen die Abfahrt bis zu den Appartements gemeistert haben, schwingen wir uns in den Renault und fahren nach Chamrousse 1650 rüber. Postkarten kaufen, Schaufensterbummel und Kaffeetrinken.
IMG_0376Inzwischen schneit es wieder – und zwar mächtig. Das kann unsere Cracks nicht davon abhalten, sich noch mal die Bretter zu schnappen und die Hänge unsicher zu machen.
Derweil testen Sabrina und ich den Pool. Schon lustig, bei deutlichen Minusgraden im 26° warmen Außenbecken zu schwimmen. Die Haare frieren einem sofort auf dem Kopf ein.
Ein äußerst unausgelastetes Franzosenpärchen knutscht sich im Pool eine geschlagene halbe Stunde lang aufs Heftigste ab, nur um danach in der Herrendusche weiterzumachen. Kaum sind die beiden weg, tobt eine Horde Halbwüchsiger durch das Becken. Als dann Sabrina noch mit einer "Wardrobe Malfunction" zu kämpfen hat, ergreifen wir die Flucht.
A propos "Garderobenmalheurchen": Auf dem Rückweg geben meine Schuhe endgültig auf. Wassereinbruch durch die Sohle. Vielleicht morgen noch mal nach 1650, Stiefel kaufen. Die waren um 55% runtergesetzt.
Zuhause gibts Jagertee und Nudeln. Danach ist auch schon wieder die Luft raus. Daniela, Nils und ich öden uns eine Dreiviertelstunde an, dann nennen wir das ganze einen Tag und beginnen gegen 20:00 Uhr mit den Vorbereitungen für die Nachtruhe.

Montag, März 03, 2008

Chamrousse 08, dritter Tag

DSC00317
Das reicht langsam. Beim Snowboard-Kurs verliere ich langsam den Anschluss. Vor allem der Schlepplift hat es auf mich abgesehen und spuckt mich zwei Mal wie einen abgenagten Knochen aus. Dabei haut es mich dermaßen aufs Steißbein, dass ich schon gebrochene Knochen fürchte.
Sabrina ist - wie schon halbwegs erwartet - den gesamten Vormittag nicht ansprechbar, Daniela dagegen hat keinen Deut ihrer Hibbeligkeit eingebüßt.
IMG_0371Nach der Skischule fahren wir mit der Gondelbahn zum 2250m hohen Croix de Chamrousse hoch, essen überteuerte Pommes und während unsere "Pros" pistenwärts den Berg verlassen, fahren Sabrina und ich mit der Gondel auch wieder runter. Der Blick von oben über Grenoble ist übrigens wirklich beeindruckend.
Als wir im Haus ankommen, sitzen Patrick und Janina bereits auf dem Balkon. Janina hat in einer spektakulären Aktion ihr Antlitz im Schnee verewigt und nun Beule und Kopfschmerzen. Beim Versuch, einen Eisbeutel aus dem Kühlschrank zu holen, haut Patrick sich den Schädel am Balkongeländer an und kann sich gleich danebensetzen.
IMG_0375Kurze Zeit später trudelt auch Nils ein und wir fahren nach Meylan ins Einkaufszentrum. Das dortige Carrefour ist wahrscheinlich am ehesten mit solchen Vollsortimentern wie Citti oder Plaza zu vergleichen.
Kurios: es gibt dort mindestens zehn verschiedene Sorten Fanta oder Coke und noch viel abstrusere Sachen wie Schweppes Kokosnuss – Nils und ich decken uns mit dem kranken Zeugs sofort ein.
Bei all dem wirren Überfluss gibt es im ganzen Einkaufszentrum keine einzige Zigarette zu kaufen. Auch Kochmischungen à la Maggi Fix haben in Frankreich einen schweren Stand und so müssen wir für das abendliche Wurstgulasch mit Reis improvisieren. Klappt ganz gut, auch wenn sich die Soßenpackung als Gemüsemischung entpuppt.

Sonntag, März 02, 2008

Chamrousse 08, zweiter Tag

Wie machen die Franzosen das bloß? Dieses Baguette sieht ganz normal aus, schmeckt aber um Welten besser als das, was man in Deutschland unter diesem Namen serviert bekommt. Da lohnt das frühe Aufstehen.
Dnanch folgt allerdings die kalte Ernüchterung. Snowboardfahren ist scheißschwer. Man steht mehr oder weniger angenagelt auf einem Brett, welches sich zudem auch noch fließend unter einem weg bewegt.
Beim Aufstehen nach dem ersten Sturz verdrehe ich mir auch gleich den Daumen. Die folgenden Versuche sind ebenfalls nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Ich bin froh, dass der Kurs nach knapp zwei Stunden vorbei ist.

DSC00311Wir setzen uns in die Sonne und verärgern Daniela, weil sie eigentlich umsonst mit dem Auto dreimal um den Parkplatz gurkt, obwohl eigentlich gar keiner nach Hause will.
Nach der Mittagspause trollen sich die anderen wieder den Hügel hinauf, während Sabrina und ich weiterhin unsere Basisübungen machen. Langsam mache ich Fortschritte: es geht mehrfach ohne Sturz ab.
Nichtsdestotrotz sind wir am Ende des Tages alle klitschnass geschwitzt. Eigentlich hatte ich noch vor, nachmittags schwimmen zu gehen, aber ich bin einfach zu geschafft.
Ein bißchen rumgammeln auf dem Balkon und zum Abrunden zwei Gläser Licor 43 mit Milch.
Ab zum Centre Commercial und Schnitzel essen. Gibts aber nicht und so entscheiden wir uns einstimmig für Steak mit Pommes.
Mei, was für ein Fladen, serviert neben einem Berg Fritten auf einem veritablen Küchenbrett. Mehr als sättigend, die Nudeln von gestern wird wohl keiner mehr essen wollen.





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Zuhause auf dem Balkon schwinden dagegen unsere Alkoholvorräte in rasender Geschwindigkeit. In Verbindung mit Danielas Aprés-Ski-CD (besondere Erwähnung hier: Das rote Pferd) sind wir schon lange vor Mitternacht das Ärgernis des Hauses. Der Unmut der Nachbarn gipfelt in einer (nach vorheriger Warnung:"Do you like water?") vom darüberliegenden Balkon gegossenen Schüssel Wasser. Am Ende sind alle mehr oder weniger ausgeschossen, die Zustände schwanken zwischen wilder Zappelei und beseelter Regungslosigkeit. Patricks Versuch, dem einen Riegel vorzuschieben, wird fassungslos aufgenommen.
Ich weiß noch nicht, wie ich morgen den Kurs bestreiten soll...

Samstag, März 01, 2008

Chamrousse 08, erster Tag

IMG_0318Was für eine Knochentour! Wir haben ja bereits im Vorfeld dank Nils' kaltverformtem Audi einigen Stress bei der Ersatzautobeschaffung gehabt. Letzten Endes und nach beständigem Hick-Hack wurde es ein 9-sitziger Renault Trafic, den wir mit sieben Leuten (darunter drei Frauen) und Gepäck für eine Woche (inkl. zwei Snowboards) bis zum letzten Spalt ausgenutzt haben.
Sonderbar ausgestattetes Auto, dass sich überraschend gut fahren lässt. Um die 10 Liter Verbrauch, aber auch sehr französisch.
Um die Tour zu erleichtern, hat Patrick auch noch ein DVD-System organisiert. Die Umsetzung hakt aber an der unzureichenden Tonversorgung. Für fünf Leute sind es definitiv zu wenig Kopfhörerbuchsen.
Die Fahrt quer durch Deutschland, die Schweiz und Frankreich verlief vom nervenden Dauerregen abgesehen ereignisfrei.
Als wir dann aber nach einer abschließenden Serpentinenfahrt müde und abgekämpft in die Anmeldung schlurfen, eröffnet uns der bilderbuchhafte Fussel von einem Snowboarder, dass die Appartements erst ab 16:00 Uhr bezugsfähig seien. Es ist gerade mal 10:00 Uhr!
Ein halbherziger Spaziergang durch das verregnete Chamrousse trägt dank halsabschneiderischer Preise und arg tauenden Schnees noch zur allgemeinen Entmutigung bei.
IMG_0321Frustriert gurken wir also die Serpentinen erneut nach Grenoble hinab, um im örtlichen Ikea Kaffee zu trinken.
Grenoble ist nicht wirklich hübsch, aber architektonisch interessant und zudem verkehrstechnisch sehr verworren. Als Sabrina aus dem Chaos hinaus gefunden und die Serpentinen ein weiteres Mal bewältigt hat, ist sie vollkommen mit den Nerven am Ende.
Fussel hat mittlerweile die Wohnungen freigegeben und nach einem männlich-sportlich riechenden Flur finden wir uns in erstaulich gemütlichen Appartements mit einem hinreißenden Bergblick wieder.
Direkt nebenan können wir auch unsere Ski- bzw. Snowboardausrüstungen in Empfang nehmen. Janina und Daniela sind schneller auf der Piste, als man nur ansatzweise den Koffer öffnen kann und auch Lars und Patrick organisieren sich Schlitten und hämmern die Hauspiste hinab. Auch Nils hält es nicht mehr und das neue Board wird eingeweiht.
IMG_0334Zum Abendessen gab es die erste Fassung unserer 5-Kg-Spaghetti mit Pesto und Käse. Da es in der Wohnung zwar eine Spülmaschine, aber keinen Backofen gibt, müssen wir uns wohl die geplante Pizza aus dem Kopf schlagen.
Nach dem Essen verschwinden unsere Raucher für mehrere Zigaretten auf den Balkon, während Patrick die Spülmaschine in Ermangelung von Tabs mit Spüli füttert.
Lustiges Ergebnis: Maschine läuft aus und ist bis obenhin mit Schaum gefüllt.

Freitag, August 03, 2007

Sylt 07, dreizehnter Tag

Noch 'ne Buhne, EllenbogenMei, was für an guats Wetter ... traumhaft. Sind gleich an den Ellenbogen gefahren, haben unsere hart verdienten Euros *hüstel* in eine Durchfahrtskarte investiert und sind dann einmal um die Nordspitze gewandert. Schade, dass man da oben nicht schwimmen darf/kann(Unterströmung), das Wasser war wunderbar blau.

List WestDanach noch ein kleine Runde zu Fuß durch Kampen und dann ging es wieder zurück nach Hörnum. Schließlich war gerade wieder Hochwasser, also beste Badezeit.
Und zum Abschluß noch ein Sundowner in der Strandperle. Caipirinha sehr gut, Long Island Icetea nicht so wirklich.

Nordstrand EllenbogenAutomäßig war der heutige Tag wieder sehr ergiebig: ein verdammt geil klingender SLR (offen!), ein Bentley Azure und in Kampen standen zwei (furchtbar undynamisch benannte) Gumpert Apollo.

Tja, und das war's schon wieder so ziemlich. Morgen früh noch aufräumen und durchputzen und der Urlaub ist vorbei. Zum Glück geht das Wochenende relativ nahtlos weiter. Morgen Abend Party bei Agathe und Sonntag dann Essen bei Heike.

Donnerstag, August 02, 2007

Sylt 07, zwölfter Tag

Boah, wat'n fauler Tag heute ... ewig lange im Bett geblieben und dann ganz gemächlich nach Westerland getuckert, am Schokoladenladen(laden?) vorbeigeguckt und dann ebenso gemächlich nach Kampen weitergefahren. Heute war nämlich endlich nicht mehr sooo viel in der Kupferkanne los und wir konnten uns an den riesigen Kuchenstücken und den tiefen Kaffee- bzw. Kakaotassen laben.
Hmm, den Fotoapparat hatte ich heute auch zuhause gelassen, so toll war das Wetter nämlich auch nicht.
Hab mir übrigens das Xtide-Widget auf das iBook gezogen, zeigt mir die Geziten und damit die optimalen Badezeiten an. Bei Ebbe machts nämlich keinen Spaß.

Mittwoch, August 01, 2007

Sylt 07, elfter Tag

And he sang as he watched and waited 'til his billy boiled


Ich kann nichts dagegen tun. Habe vorhin am Strand ein Buch fertiggelesen und da dieser Schinken in Australien spielte, hatte ich dauerhaft "Waltzing Matilda" im Ohr. Das Buch, über das ich mich immer noch ärgere, war "Der Schatz vom Barrier Reef" von Patric Sanders. Tja...für ein Erstlingswerk eigentlich nicht schlecht...man merkt, dass Sanders ein Clive-Cussler-Fan sein muss. Die Konstruktion der Protagonisten und des Handlungsverlaufes und auch die maritime Fixierung gleichen sich zu sehr, um zufällig entstanden zu sein. Und da ich ein bekennender Cussler-Fan bin, habe ich den Schatz vom Barrier Reef auch wohlwollend begonnen, musste aber mehr und mehr die Augen verdrehen, bis mich nur noch das reine Interesse am Abschluss weiterlesen ließ.
Sanders lässt leider kein Klischee aus. Was bei Cussler irgendwie augenzwinkernd rüberkommt, wirkt bei Sanders unnötig elaboriert und über-erklärt. Keine weibliche Darstellerin kommt ohne die wiederholte (!) Erwähnung ihrer "festen Brüste" bzw. eines "prallen Busens" aus, Aborigines können natürlich plötzlich verschwinden, sind allesamt übersinnlich veranlagt und irgendwann (ich habe schon drauf gewartet) schiebt ein Darsteller auch noch eine Didgeridoo-Kassette ins Autoradio.
Zudem stören diverse Fehler und sonderbare Formulierungen, die ich normalerweise einer schlampigen Übersetzung zugeschrieben hätte...weit gefehlt, dies ist eine Originalausgabe. Der Held fährt einen Landrover, dann einen Land Rover und dann wird das Fahrzeug ausdauernd als Jeep bezeichnet. Eine Kawasaki Ninja hat bei Sanders sechs (6) Zylinder (ich schob dies zuerst auf eine in der Zukunft liegende Handlung, wie Cussler es gerne tut, aber auch hier irrte ich), es kommen "Hochdefinitionskameras" vor und so weiter und so fort.
Sicher, unterhaltsam zu lesen, aber ich habe mich permanent (und auch hinterher) drüber geärgert.

Um 14:00 hatten wir ja unsere G-Probefahrt. Um ein Haar wären wir gar nicht pünktlich da gewesen, da - wohl aufgrund des guten Wetters - beide Sansibar-Parkplätze überbelegt waren und wir in mehreren Kilometern Entfernung parken mussten. Zum Glück kam gerade der Bus...
Und wir hatten tatsächlich eine Begleitung, Hassan, der wohl zu einer spezialisierten Eventagentur gehörte. Er hatte auf jeden Fall recht viel Meinung zu Autos.
Ausgleich für den Anstandswauwau bot allerdings die Motorisierung: wir bekamen einen G 500 mit 296 PS und der famosen 7-Gang-Automatik. Geht gut und klingt bärig, vor allem, wenn beim Überholen plötzlich noch ein Gang runtergeschaltet wird und der V8 einem direkt unter der Tür heraus ins Ohr trompetet. Einmal die große Runde (Sansibar - Keitum - Munkmarsch - Kampen - List - Kampen - Wenningstedt - Westerland - Sansibar) hat auch gereicht, um mir gründlich die Nase zu versengen. Ich denke, ich habe meine Kaufabsichten glaubhaft genug vorgetäuscht. Spaß hat's definitiv gemacht.

Da es heute so warm war, sind wir danach endlich mal an den Strand gegangen. Und haben uns erstmal gründlich zum Affen gemacht. Die dämliche Strandmuschel, die ich letztes Jahr bei Rossmann erworben habe, widersetzte sich wirksam allen Aufbauversuchen. Ob nun Ösen ausrissen, Häringe einfach aus dem Boden glitten oder beim wutentbrannten Zusammenpacken semi-absichtlich die Packung zerriss...wir haben sicher ein tolles Bild abgegeben. Ich war kurz davor, das ganze G'lump gleich in die näxte Mülltonne zu drücken.
Das Wasser war allerdings perfekt, schöne Wellen, sehr erfrischend und hinterher konnte man sich bei Sonne und einer leichten Brise trocknen lassen. Die Drecksstrandmuschel hab ich mal wieder mitgenommen, mal sehen, ob ich die noch mal flicke...