Mangels sinniger Alternativen fahren Janina, Sabrina und ich dann mit dem Rolltreppenlift auf den Hügel hoch – was sich als richtige Wahl entpuppt.
Ohne die lauernden Blicke eines Lehrers oder anderer Schüler funktioniert die Boarderei plötzlich besser denn je. Hinzu kommt noch perfektes Wetter mit Sonnenschein und Temperaturen deutlich unter Null.
Nachdem wir per Board und eigenen Füßen die Abfahrt bis zu den Appartements gemeistert haben, schwingen wir uns in den Renault und fahren nach Chamrousse 1650 rüber. Postkarten kaufen, Schaufensterbummel und Kaffeetrinken.
Derweil testen Sabrina und ich den Pool. Schon lustig, bei deutlichen Minusgraden im 26° warmen Außenbecken zu schwimmen. Die Haare frieren einem sofort auf dem Kopf ein.
Ein äußerst unausgelastetes Franzosenpärchen knutscht sich im Pool eine geschlagene halbe Stunde lang aufs Heftigste ab, nur um danach in der Herrendusche weiterzumachen. Kaum sind die beiden weg, tobt eine Horde Halbwüchsiger durch das Becken. Als dann Sabrina noch mit einer "Wardrobe Malfunction" zu kämpfen hat, ergreifen wir die Flucht.
A propos "Garderobenmalheurchen": Auf dem Rückweg geben meine Schuhe endgültig auf. Wassereinbruch durch die Sohle. Vielleicht morgen noch mal nach 1650, Stiefel kaufen. Die waren um 55% runtergesetzt.
Zuhause gibts Jagertee und Nudeln. Danach ist auch schon wieder die Luft raus. Daniela, Nils und ich öden uns eine Dreiviertelstunde an, dann nennen wir das ganze einen Tag und beginnen gegen 20:00 Uhr mit den Vorbereitungen für die Nachtruhe.
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